Angler Legend
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Avafjärden

versauerter brauner Waldsee im Norden · 64°N
Echter Seeechte Uferlinie5 Arten dokumentiertGrößen aus Probebefischungechte WasserchemieQuellen & Methode
Sicht 1.9 mmax. Tiefe 20 mpH 5.1eutroph · humosStatus schlechtAsphaltstraße

Charakter des Gewässers

Avafjärden liegt im kalten Norden — ein versauerter brauner Waldsee im Norden. Das teefarbene, humose Wasser verbirgt den Grund schon eine Armlänge tief. Die Versauerung hat das Leben auf die Widerstandsfähigsten ausgedünnt.

Die Umgebung

Der See liegt ortsnah mit Straße bis ans Ufer — leicht erreichbar, aber stark befischt und dem Nährstoffeintrag aus Bebauung und umliegenden Feldern ausgesetzt.

Groß und tief (20 m): ein zentrales Becken, umgeben von Abbrüchen und flachen Buchten an den Rändern — abwechslungsreicher Grund mit vielen Stellen zum Lesen.

Angelkarte & Regeln

Angelkarte erforderlich — Avafjärdens FVOF. Tageskarte ~140 kr · Jahreskarte ~700 kr.

  • Hecht: höchstens einen über 75 cm pro Tag entnehmen.
  • Nur Handgeräte. Respektiere die Schongebiete an Ein- und Ausläufen.

Arten in Avafjärden

Flussbarsch Raubfisch
typisch ~23 cm · kann 32 cm erreichen
Das nährstoffreiche Wasser hält Flussbarsch in ständiger Bewegung zwischen den Fressplätzen.
Hecht Raubfisch
typisch ~79 cm · kann 80 cm erreichen
Hecht jagt im gefärbten Wasser mehr nach Gefühl als nach Sicht — kurze, harte Attacken nah an der Beute.
Kaulbarsch Barschartige
typisch ~7 cm · kann 18 cm erreichen
Kaulbarsch arbeitet den Grund im Dunkeln ab — Geruch und Gefühl gehen vor allem anderen.
Quappe Bodenfisch
typisch ~55 cm · kann 60 cm erreichen
Unten am Grund sucht Quappe im Weichen — hier schlägt Geduld die Geschwindigkeit.
Rotauge Weißfisch
typisch ~13 cm · kann 21 cm erreichen
Das nährstoffreiche Wasser hält Rotauge in ständiger Bewegung zwischen den Fressplätzen.

Das Angeln in Avafjärden

Flussbarsch, Hecht und Quappe stehen in Avafjärden an der Spitze der Nahrungskette, getragen von Kaulbarsch und Rotauge. Das braune, huminreiche Wasser hält die Sicht kurz — hier zählt Vibration mehr als Sicht.

Jede Session an Avafjärden wird bei den Bedingungen geangelt, die gerade herrschen — derselbe Druck, Wind und dasselbe Licht wie über dem echten Wasser. Was heute beißt, ist nicht das, was vorgestern biss — und wer wiederkommt, lernt das Gewässer wirklich kennen.

Allgemeine Faustregeln für diese Art von Gewässer

  • Braunes, humoses Wasser dämpft das Licht — das Angeln kann auch mitten am Tag gut sein.
  • In tiefen, sauerstoffreichen Seen suchen die Raubfische im Sommer kühle Tiefe, im Frühjahr und Herbst flacheres Wasser.
  • Versauertes Wasser bringt wenige, widerstandsfähige Arten.
  • Nährstoffreiche Seen bieten reichlich Beutefische, aber oft trübes Wasser.

Die Fangliste

6 Angler · 12 Fänge
  1. 1Nils SandströmQuappe41 cm
  2. 2Gustav RaskFlussbarsch19 cm
  3. 3Eva ViklundFlussbarsch18 cm
  4. 4Bjørn BoströmFlussbarsch18 cm
  5. 5Heike SundinFlussbarsch17 cm
  6. 6Eva NyströmKaulbarsch6 cm
Artenrekorde hier
Quappe41 cmNils Sandström
Flussbarsch18 cmEva Viklund
Kaulbarsch6 cmEva Nyström
Dasselbe Gewässer, in echt